Burnout -Syndrom

Das Burnout-Syndrom ist eine schleichende Erkrankung und äußert sich in unterschiedlichen Symptomen, die von der jeweiligen betroffenen Person und des Stadiums der Erkrankung abhängig sind.

Definition Burnout

Das Burnout-Syndrom oder auch Ausgebranntsein ist in der heutigen stressgeprägten Zeit eine immer häufiger auftretende Erscheinung. Obwohl es im engen Zusammenhang mit dem jeweiligen Beruf steht, ist das Burnout Syndrom nicht als Berufserkrankung anerkannt. Die Symptome sind sehr vielfältig und können sehr unterschiedlich ausfallen. In allen Fällen äußert sich das Syndrom aber in einer zunehmenden Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation. Daraus resultieren andere Symptome, die erkannt und behandelt werden müssen, da sonst eine starke Depression entstehen kann. Zu diesen gehören Lustlosigkeit und Gereiztheit, zunehmende Versagensgefühle, Angstzustände, aber auch mangelndes Interesse am Beruf oder den Aufgabenfeldern, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, chronische Motivationslosigkeit und Stimmungsschwankungen.

Burnout schleicht sich langsam an

Das Burnout-Syndrom ist nicht wie andere bekannte Erkrankungen des Körpers plötzlich da, sondern schleicht sich allmählich in das Leben des Betroffenen ein. Die Ursache dieses Syndroms liegt in den meisten Fällen bei der jeweiligen Person selbst. Dies soll jedoch nicht implizieren, dass der Erkrankte selbst schuld ist. Jedoch haben Studien gezeigt, dass bestimmte Charakterzüge von entscheidender Bedeutung sind. Dazu gehören der Perfektionismus, das sogenannte “Helfersyndrom”, ein übertriebener Ehrgeiz und ein Mangel an Stressbewältigungsstrategien.

Therapie von Burnout

Betroffene suchen oft Rat bei ihrem Hausarzt. Dieser kann, je nachdem wie stark die Symptome ausgeprägt sind, unterschiedliche Therapien vorschlagen. In den meisten Fällen ist jedoch eine Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten angezeigt. Ebenso kann eine Psychoanalyse hilfreich sein, da bestimmte Ereignisse in der Vergangenheit zu einer übertriebenen Übereifrigkeit führen können. In jedem Fall muss sich der Patient mit seiner Lebenssituation auseinandersetzen, um Fallen zu erkennen und Strategien zu entwickeln.

Bei einer manifestierten Depression können auch Medikamente verschrieben werden. Diese regulieren den Serotoninspiegel im Blut. Serotonin benötigt das Gehirn, um Gefühle zu verarbeiten, Stress abzubauen und Ängste einzuschätzen. Dieser Botenstoff ist im Allgemeinen für die Stimmungslage eines Menschen zuständig. Um den Serotoninspiegel ohne rezeptpflichtige Medikamente anzuheben, kann der Betroffene auch Nahrungsergänzungsmittel, die die Aminosäure L-Tryptophan enthalten, zu sich nehmen. Dieser Stoff wird im Organismus in Serotonin umgewandelt und hebt so die Stimmung und Leistungsfähigkeit des Patienten.

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